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Archiv: Die Katzen, Affen und Wasserbüffel von Oetwil (Ausstellung 2012)
 
   
Von der heimischen Fauna bis zu exotischen Geschöpfen ferner Länder reicht die Spannweite der Tierdarstellungen in der Malerei Helen Dahms (1878-1968). Das Helen Dahm-Museum in Oetwil zeigt in einer Ausstellung eine Auswahl von Werken zum Thema.
 
Ihren wichtigsten Impuls erhielt die heranreifende Künstlerin Helen Dahm während ihres mehrjährigen Aufenthalts in München 1906-1913. In der in München begründeten, für die moderne Kunst wichtigen Bewegung des «Blauen Reiters» war das Tier ein zentrales Motiv. Franz Marc, ein Hauptvertreter des Blauen Reiters, hatte in der Darstellung des Tiers eine Möglichkeit der Rückbindung des Menschen in eine intakte Natur gesehen und eine Chance, seelische Empfindungen unmittelbar in Malerei auszudrücken. Er beschrieb seinen Anspruch an die Tierdarstellung mit folgenden Worten: «Wir werden nicht mehr den Wald oder das Pferd malen, wie sie uns gefallen oder scheinen, sondern wie sie wirklich sind, wie sich der Wald oder das Pferd selbst fühlen, ihr absolutes Wesen, das hinter dem Schein lebt, den wir nur sehen ... Wir müssen von nun an lernen, die Tiere und Pflanzen auf uns zu beziehen und unsere Beziehung zu ihnen in der Kunst darstellen.»
 

 
"Mädchen mit Schwänen", 1954, Oel auf Leinwand, 122×102 cm, Privatbesitz
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Helen Dahm Museum Oetwil am See - www.helen-dahm.ch (c) 2018