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Aktuelle Ausstellung
 
   
Ab dem Wochenende vom 13./14. Juni 2020 erwartet Sie im Helen Dahm Museum eine neue Ausstellung:
 
«Helen Dahm. Oetwil — Indien — Oetwil»

Helen Dahm, 1955: «Ein Jahr war ich in Indien. […] Das war nach einer grossen Verzweiflung. Seitdem bin ich ein anderer Mensch. Da hat sich eine Welt aufgeschlossen.»

Die Ausstellung «Helen Dahm. Oetwil — Indien — Oetwil» beleuchtet Helen Dahms (1879–1969) Beziehung zu Indien. Nicht die Suche nach dem Exotischen, sondern die lebenslange Sinnsuche führte die Künstlerin im Sommer 1938 in den Frauen Ashram von Meher Baba in Meherabad.
Die Indienreise findet auch künstlerischen Niederschlag im Werk von Helen Dahm. Obschon sie nur einige Skizzenblätter von ihrem Aufenthalt zurückbrachte, genügten die Reiseeindrücke um ihren Bildschatz über Jahrzehnte hinweg zu bereichern. Zurück in ihrem selbstgewählten Wohnort Oetwil am See malte Helen Dahm in den 1940er-Jahren grossformatige Wüstenlandschaften mit Dromedaren und Büffelherden, Paradiesgärten mit Affen und anderen exotischen Tieren. Mehrfach stellte sie auch indische Frauen und ganze Stadtarchitekturen mit Moscheen und Türmen in zarten Pastelltönen von Grau und Braun dar.
Neben von Indien inspirierten Malereien, Zeichnungen, Lithografien und Objekten umfasst die Ausstellung auch Korrespondenzen, Auszüge aus ihren Tagebüchern und zahlreiche Ton-, Bild- und Filmdokumente im Zusammenhang mit der Indienreise von 1938/1939.

Kuratiert von: Sarah Elser
 

 
Helen Dahm, Frau mit Vogel, undatiert, Lithografie auf dünnem Japanpapier, Druckstock: 56 x 45 cm, Blattgrösse: 68, 5 x 50, 5 cm, bezeichnet mit schwarzem Fettstift: «18-33»/«Helen Dahm», Foto: Kunstmuseum Thurgau
   
 
Helen Dahm Museum Oetwil am See - www.helen-dahm.ch (c) 2020